Aktuell - aus meinem Meditation-München Blog

Erkenne dich selbst
„Erkenne dich selbst“
So stand es in Stein gemeißelt am Eingang des Tempels zu Delphi
im alten Griechenland vor über zweitausend Jahren.
„Erkenne dich selbst“,
das ist das Motto durch die Jahrtausende genau so wie heute.
„Erkenne dich selbst“,
darum geht es auch bei unserer Meditation.
Zeit der Masken, der Bälle und Bühnen
Es macht Spaß, eine Maske auf zu setzen, sich zu verkleiden
und auf den Faschingsbällen des Lebens zu tanzen.
Aber wer will ewig auf dem Maskenball verweilen?
Irgendwann kommt der Punkt, wo du müde bist und ausruhen willst.
Du gehst nach Hause.
Gerade wenn du tagsüber viel erlebt hast
und bis zum Rand voll bist mit Eindrücken,
tut es gut, die Augen zu schließen und dich selber wieder zu spüren.
Es gibt einen gemütlichen Platz bei dir.
Du schließt im stillen Kämmerlein die Augen und meditierst.
Da spielt es keine Rolle, welche Kostüme du tagsüber trägst,
welche Rollen du tagsüber spielst auf welchen Bühnen.
Jetzt brauchst du keine Rolle mehr zu spielen,
Kollege sein, Familie, Mann oder Frau, alt oder jung,
kein Gesicht mehr auf zu setzen,
das sieht sowieso keiner.
In der Meditation fallen die Masken ab, die Rollen.
In der Meditation darfst einfach nur du selber sein
jenseits aller Masken und Kostüme,
jenseits aller Bälle und Bühnen.
Jetzt bist du einfach nur du selber in den Momenten tiefer Stille.
Geist und Körper können sich erholen von den Anstrengungen des Tages.
Die tiefe Ruhe und Entspannung der Meditation hilft,
gesund zu bleiben oder wieder zu gesunden.
Du bist eins mit dir,
ob es dir bewusst wird oder nicht,
und genießt die Stille und die Erleichterung.
Das schenkt tiefen Frieden von innen heraus,
Freiheit pur.
„Erkenne dich selbst“,
erlebe es jeden Tag, einfach nur du selber zu sein in deiner Meditation,
„Erkenne dich selbst“,
so heißt es auch heute.
